Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der IG Handel, Handwerk und Gewerbe Anfang März zog der Vorsitzende Achim Delheid ein positives Resümee für das Jahr 2025. Dabei standen der gut besuchte After Work Markt und das erfolgreiche Bürgerfest im Fokus.

Auch 2026 wird die IG wieder den After Work Markt unter dem Motto „Vorbeikommen, genießen und gemeinsam den Feierabend feiern!“ ausrichten. Es stehen wieder drei Termine für den After Work Markt im Moritz-Braun-Park im Kalender. Start ist am Donnerstag, dem 7. Mai 2026, von 17 Uhr bis 22 Uhr. Die beiden weiteren Termine für 2026 sind: der Donnerstag, der 2. Juli, und Donnerstag, der 3. September, jeweils von 17 Uhr bis 22 Uhr. Für schlechtes Wetter möchte die IG in diesem Jahr besser gerüstet sein und wird bei Bedarf die Zelte der IG Vereine aufstellen.

Besonders erfreut ist der Vorsitzende Delheid darüber, dass 2025 eine Lösung für die hohen Kosten der Nutzung des Stromkastens im Moritz-Brau-Park gefunden wurde. Bis jetzt musste für jedes Event im Moritz-Braun-Park eine hohe Nutzungsgebühr, je nach Event bis zu 1200 Euro, für den Stromkasten an einen privaten Anbieter geleistet werden. Dank Michael Servos, Mitglied der Aachener SPD Fraktion, konnten endlich die notwendigen Kontakte gefunden werden, die es möglich gemacht haben, die Betreibung eines eigenen Stromkastens an die Eilendorfer zu übergeben und für die Kosten des neuen Stromkastens ist die Eilendorfer Bezirksvertretung aufgekommen. Ab jetzt muss für alle Events nur noch der verbrauchte Strom gezahlt werden, was eine deutliche finanzielle Entlassung für alle bedeutet! Frank Wolkenar, Inhaber der Eilendorfer Firma ‚Energie Aixperte‘ und Mitglied der IG, kündigte auf der Versammlung die Installation eines neuen Stromkastens für März an. So kann schon der erste After Work Markt 2026 von der Neuerung profitieren.

Auf der Jahreshauptversammlung konnte mit Markus Grundig auch wieder ein neues Mitglied vorgestellt werden. Der Unternehmensberater ist am Kleebach groß geworden und seit drei Jahren wieder in seine Heimat zurückgekehrt.

Auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung stand auch die Wahl des neuen Vorstands. Nachdem die anwesenden Mitglieder den Vorstand entlastet haben, wurde der neue Vorstand einstimmig wiedergewählt. Damit bleibt Achim Delheid Vorsitzender, Michael Reinartz 2. Vorsitzender, Chistian Moeres Geschäftsführer, Bastian Neumann stellvertretender Geschäftsführer und Volker Textor Kassierer.

Die IG Handel freut sich auch in Zukunft über Neue Mitglieder, sowohl alt eingesessene, als auch neue Unternehmen können sich bei Interesse gerne  melden info@ischkaufeilendorf.de.

Grafik: IG Handel, Handwerk und Gewerbe

Auf einer Fläche von 8,52 Hektar an der Autobahn A44, zwischen dem Gewerbegebiet Eilendorf und Aachen Brand, entsteht in Kürze ein innovatives Leuchtturmprojekt: Der BürgerSolarpark Aachen. Mit einer Leistung von rund 11 Megawatt Peak (MWp) und einem integrierten Batteriespeicher von 20 Megawattstunden (MWh) wird die Anlage jährlich etwa 11 Millionen Kilowattstunden (kWh) grünen Strom erzeugen – genug, um rund 3.500 Haushalte in der Region Aachen zu versorgen.

Das Besondere an diesem Projekt: Es wird von der BürgerEnergieGenossenschaft Nordeifel eG realisiert und betrieben. Bürgerinnen und Bürger aus der Region haben die Möglichkeit, durch den Kauf von Geschäftsanteilen Mitglied der Genossenschaft zu werden. Jedes Mitglied verfügt über eine Stimme und kann demokratisch, aktiv die Geschäfte der Genossenschaft mitgestalten sowie über die Verwendung der aus den betriebenen Projekten erhaltenen Gewinne mitbestimmen.

Neben attraktiven Renditen ist unter anderem ein Bürgerstromtarif geplant, der die lokale Wertschöpfung weiter stärkt.

Der BürgerSolarpark Aachen setzt nicht nur auf saubere Energie, sondern auch auf ökologische Nachhaltigkeit: Auf den Flächen der Solaranlage werden über 30 Jahre lang keine Pestizide eingesetzt. Dies fördert die Bodenqualität und steigert die Biodiversität – ein Gewinn für die Natur und die Region.

„Der BürgerSolarpark Aachen ist ein Musterbeispiel dafür, wie die Energiewende vor Ort gelingen kann – gemeinsam mit den Menschen aus der Region“, sagt Karl Ollfisch vom Vorstand der BEG Nordeifel eG. „Durch die direkte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger schaffen wir nicht nur klimafreundliche Energie, sondern auch Identifikation und Akzeptanz für die Energiewende.“

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort über die Mitwirkungsmöglichkeiten informieren und Geschäftsanteile erwerben. Details und Kontaktdaten gibt es unter beg-nordeifel.de.

Der BürgerSolarpark Aachen – Energie der Zukunft, gestaltet von Bürgerinnen für Bürgerinnen.

Foto: Sungrow EMEA auf Unsplash

Seit mehreren Jahren breitet sich die Asiatische Hornisse, eine Schwesterart der heimischen Hornisse, in Europa aus. Sie gilt als invasiv, vor allem in der Imkerei werden massive Schäden befürchtet. Vermehrt trat vor allem im letzten Jahr auch in Eilendorf die Asiatische Hornisse auf. Daher sind vor allem die hiesigen ImkerInnen an der Aufklärung der Bürger interessiert. Anne Stockmeyer hat schon im letzten Jahr in der Stadtteilkonferenz auf das Problem aufmerksam gemacht und auch aufgezeigt, was jeder Bürger tun kann, um die Verbreitung einzudämmen.

Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina ) ist eine sozial lebende Wespenart, die ursprünglich aus Ostasien stammt. Anhand der Färbung können beide Arten gut unterschieden werden: Die Europäische Hornisse hat eine gelbe Zeichnung auf dem Hinterleib und ein orange-braunes Gesicht, während die asiatische Hornisse in diesem Bereich überwiegend schwarz ist.

Die Asiatische Hornisse baut Nester in Bäumen, Sträuchern, Höhlen oder menschengemachten Strukturen. Die Nester haben normalerweise einen grau-braunen Farbton und sind rund oder oval geformt. Die Nester sterben im Winter ab, nur die befruchteten Königinnen überleben, um im nächsten Jahr neue Nester zu gründen.

Wie andere Hornissen ernähren sich die Asiatischen Hornissen von einer Vielzahl von Insekten, insbesondere Schmetterlingen und Bienen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Asiatische Hornisse als potenziell gefährlich für die heimische Fauna angesehen wird, insbesondere wegen ihrer räuberischen Natur und ihrer Tendenz, Honigbienenkolonien zu dezimieren. Wenn Sie den Verdacht haben, Asiatische Hornissen in Ihrer Umgebung zu sehen, sollten Sie dies den örtlichen Behörden oder Imkerverbänden melden, damit angemessene Maßnahmen ergriffen werden können.

Dem Menschen gegenüber gilt die Asiatische Hornisse wie ihre Schwesterart generell als friedfertig. Allerdings hat sie einen starken Stich, der für manche Menschen gefährlich sein kann, insbesondere wenn sie allergisch gegen Insektengifte sind. In seltenen Fällen kann ein Stich zu schweren gesundheitlichen Problemen führen

In den letzten Wochen wurden auf der offiziellen Meldeplattform bereits erste Jungköniginnen gemeldet. Diese Tiere waren noch nicht aktiv im Flug unterwegs, sondern wurden bei Arbeiten mit Holz entdeckt. Das zeigt, die Überwinterungsphase endet und der Start der Saison steht bevor. Mit steigenden Temperaturen ist in den kommenden Wochen damit zu rechnen, dass die Jungköniginnen aktiv werden und mit der Nestgründung beginnen. Gerade diese frühe Phase ist entscheidend, da ein früh entdecktes Nest eine weitere Ausbreitung verhindern kann.

Daher sind alle Bürger dazu aufgerufen, jetzt besonders aufmerksam zu sein. Arbeiten mit gelagertem Holz, Aufräumarbeiten im Garten, Verwendung von Brennholz, hier sollten verdächtige Beobachtungen direkt bei Anne Stockmeyer unter hornissenmeldung@eilendorf.net oder bei der StädteRegion Aachen hier finden Sie auch weitere Informationen unter https://vespa-velutina.nrw/asiatische-hornisse-umweltbehoerde/staedteregion-aachen/ gemeldet werden.