Warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute doch so nah.“ Selten war dieser Spruch aktueller als heute. In den letzten Wochen sind viele Menschen mal mehr, mal weniger weit gereist, um sich ein bisschen Abwechslung vom tristen Alltag in Zeiten von Corona Beschränkungen zu gönnen. Viele Ausflugsziele zum Beispiel in der Eifel und im Hohen Venn sollen nicht mehr angefahren werden und sind zum Teil auch gesperrt. Doch gleich um die Ecke gibt es ebenso schöne Gebiete, die bei einer Wanderung erkundet werden können. Seit Jahren ist die Arbeitsgruppe Wanderwege der Zukunftswerkstatt Eilendorf mit der Erschließung und Erweiterung von Wanderwegen rund um Eilendorf aktiv. Hier können nicht nur Kilometer gemacht werden, Infotafeln bieten darüber hinaus Wissenswertes über die Geschichte, Kultur und Natur Eilendorfs.

Bereits jetzt, wo die Tage wieder länger werden, entdecken viele Menschen das Spazierengehen in der lokalen Umgebung wieder für sich. Eine schöne Möglichkeit dazu bietet der ‚Rundweg um Eilendorf‘, der seit 2013 durchgehend mit dem Symbol der ‚Grünen Füße‘ ausgeschildert ist.



Der Weg führt durch eine vielfältige Landschaft mit Wiesen, Waldrand, an den Bachauen des Haarbachs entlang und zum Teil durch unerwartete ‚Wildnis‘ im Bereich der alten Vennbahntrasse zwischen Forster Straße und Fringsgraben. Oft ist man überrascht, wieviel Natur in unmittelbarer Nähe der Siedlungs- und Verkehrsflächen zu entdecken ist und welche Ausblicke sich auf die Landschaft um Eilendorf bieten. In Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Eilendorf wurden Informationstafeln zur Heimat- und Kulturgeschichte aufgestellt, die Wissenswertes u.a. zu den Themen Bergbau, Wasserversorgung und Eisenbahn vermitteln. Es sind zurzeit drei neue Tafeln in Arbeit, die mit Hilfe von schon genehmigten bezirklichen Mitteln realisiert werden können.

Der Rundweg ist ungefähr 12 Kilometer lang, kann aber ohne Probleme in kürzere Abschnitte aufgeteilt werden, da es zahlreiche Einstiegspunkte gibt. Der Weg verläuft zwar größtenteils auf befestigen Wegen, ist aber in einigen Abschnitten nicht barrierefrei. Hindernisse durch Bewuchs können trotz regelmäßiger Freischneideaktionen der ehrenamtlichen Wanderwegegruppe nicht ausgeschlossen werden. Über Hinweise sind wir jederzeit dankbar.
Flyer zum Wanderweg inklusive Wanderkarte sind seit Neuestem in einem Kasten an den Informationstafeln am ‚Maar‘ und auch im Bezirksamt erhältlich. Außerdem gibt es Informationen im Internet unter: zukunft-eilendorf.de/wege-rund-um-eilendorf/ oder unter www.aachen.de/wandern -> Wanderwege in den Stadtbezirken und auch auf der Seite: eilendorf.net/naherholung.
Sie können auch Kontakt zur Wanderwegegruppe der Zukunftswerkstatt Eilendorf aufnehmen. Ansprechpartner und Sprecher/in sind Matthias Simon, Tel. 0241/5590355 und Monika Winter-Aretz.
Die Gruppe möchten Sie herzlich ermuntern, die Strecke selber zu erforschen. Für Vorschläge und Wünsche sind wir jederzeit dankbar.

Fotos: Heimatverein Eilendorf 1983 e. V.

Seit über 40 Jahren gibt es in der Stadt Aachen eine Seniorenvertretung, die die Belange und Interessen der älteren Mitbürger vertritt. „Die stadtviertelbezogenen Räte sind in ihrem Wohnumfeld Ansprechpartner zu allen seniorenspezifischen Angelegenheiten und bilden das Bindeglied zwischen der älteren Bevölkerung auf der einen, der Verwaltung und den städtischen Gremien auf der anderen Seite.“


So haben die im Eilendorfer Seniorenrat vertretenen Mitglieder, Angelika Mertens, Anni Brodmüller und Karl Heinz Deutz, für sämtliche Anliegen der Eilendorfer Senioren ein offenes Ohr. Diese Anlaufstelle soll es den Senioren erleichtern im direkten Umfeld und durch bekannte Personen, ihre Bedürfnisse und Anliegen vortragen zu können. „Egal welcher Art die Sorgen und Fragen sind, hier können wir als ehrenamtlich Tätige sehr viele Informationen an entsprechende hauptamtliche Ansprechpartner vermitteln“, weiß Angelika Mertens aus langjähriger Erfahrung zu berichten. „Ein Besuch in unserer Sprechstunde ist auf jeden Fall immer angebracht und war bis jetzt für jeden Besucher hilfreich.“


Die Sprechstunde des Eilendorfer Seniorenrates ist jeden zweiten Dienstag im Monat von 10 Uhr bis 11 Uhr im Trauzimmer des Bezirksamtes Eilendorf, Heinrich-Thomas-Platz 1. Während der Sprechstunde, in der immer ein Mitglied des Rates anwesend ist, sind die Mitglieder auch telefonisch unter 0241/4328218 zu erreichen.
Alle Anliegen werden von Angelika Mertens aufgelistet und an den Bezirksamtsleiter Martin Freude und am Ende des Jahres auch an Ingeborg Jansen, Geschäftsführerin des Seniorenrates und Teamleitung der Leitstelle „Älter werden in Aachen“ und Menschen mit Behinderung, weitergeleitet.


Karl Heinz Deutz, der Computerfachmann im Eilendorfer Seniorenrat, erstellt von allen Anliegen eine übersichtliche grafische Darstellung, die ebenfalls an Martin Freude und Ingeborg Jansen weitergeleitet wird. Diese Grafik wird auf Wunsch von Ingeborg Jansen im Jahresbericht 2020 mit aufgenommen und veröffentlicht. Alle Interessierten können diese Grafiken auch unter www. aachen.de/seniorenrat finden. Sie sind als pdf Datei hinterlegt und können nach Bedarf heruntergeladen und ausgedruckt werden.


Ein besonderes Anliegen des Seniorenrates ist die Barrierefreiheit in unserem Stadtteil. „Allerdings ist in Sachen Mobilität für den älteren Personenkreis in acht Jahren kein Weiterkommen zu verzeichnen“, bedauert Angelika Mertens den Stillstand. Mit Fahrrad-Vorrang-Route, neuen Lastenrädern und den neuen E-Scootern ist für Mobilität der jüngeren Bürger Rechnung getragen worden. Allerdings ist an dieser Stelle Menschen mit Handycap und Senioren nicht geholfen worden. Auch eine Unterschriftenaktion durch den gesamtstädtischen Seniorenrat bezüglich der Rücknahme der beschlossenen Fahrpreiserhöhnung für 2019/ 20 war leider ohne Erfolg.


Es gibt also noch viel zu tun, vor allem in Sachen Mobilität, für die Eilendorfer Seniorinnen und Senioren. „Bis jetzt ist Eilendorf für viele ältere Menschen nicht barrierefrei und dies habe auch ich leider schon persönlich erfahren müssen“, weiß Angelika Mertens zu berichten und setzt sich auch in Zukunft mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus dem Rat für Veränderung ein.

Das Archiv des Heimatvereins Eilendorf birgt viele Schätze, die es sich lohnt zu heben und Interessierten zugänglich zu machen. Denn Vieles von dem, was Sie schon einmal über Eilendorf wissen wollten, finden Sie beim Heimatverein.

Vor circa zwei Jahren hat Ludwig Huppertz und weitere Mitarbeit im Archiv begonnen, das digitale Archiv zu „füttern“ und unter der Leitung von Karl Reinard liegt noch viel Arbeit vor den Archivaren des Eilendorfer Heimatvereins. Zur Zeit beinhaltet das Programm etwa 1700 Bücher, 2500 Bilder, 124 Vereine, 165 Karten, 55 Datensätze Archivalien, 61 Datensätze Archiv Beckers und 44 Datensätze, Familienkundedie Franz Hubert Vossen aus dem familienkundlichen Archiv Josef Junker beigetragen hat.
All diese bisher eingegebenen Daten beziehen sich nicht nur auf Eilendorf, sondern auch auf die nahe Umgebung, von Eschweiler bis Eupen und von Kalterherberg bis Würselen.
Vieles kann dem Programm noch zugeführt werden, heißt, viele Schätze können noch gehoben werden.

Durch das digitale Archiv können Interessierte nun auch von zu Hause auf erste Spurensuche gehen. Das Programm ist so Aufgebaut, dass Sie mittels Stichworten oder bestimmten Begriffen in das Archiv eintauchen können. Das Archivprogramm kann aus unter „archiv.heimatverein-eilendorf. de“ jederzeit aufgerufen werden.
Auf der ersten Seite bekommen Sie mehrere Rubriken angezeigt, wie: Bücher, Fotos, Vereine, Karten, Archivalien, Archiv Beckers und Familienkunde. Die Handhabung des Programms ist unter „Hilfe“ erklärt. Nach Bedarf können jederzeit weitere Rubriken eingeführt werden.

Mit einem entsprechenden Suchbegriff können Sie nun das Programm bedienen und bekommen entweder über alle Rubriken oder in der jeweils ausgesuchten Rubrik Ergebnisse angezeigt, die meist mit kurzen Inhaltsangaben versehen sind. Läßt man das Programm in einer bestimmten Rubrik suchen, wird das Ergebnis als Übersicht oder Tabelle angezeigt.
Fotos können in dem Programm durch ein Doppelklick unmittelbar angesehen werden. Die Fotos sind mit einem Wasserzeichen versehen, können aber im Original beim Heimatverein eingesehen werden. Bücher, Zeitschriften und sämtliche andere Dokumente könne wegen des imensen Zeitaufwands nicht in das Programm eingepflegt werden. Bei einem Besuch des Archivs des Heimatvereins stehen Ihnen aber alle Orignale aus den Rubriken zur Ansicht zur Verfügung.

Möchten Sie beispielsweise etwas über Galmei erfahren, geben Sie den Begriff in der Zeile mit der „Lupe“ ein. Das Programm zeigt Ihnen dann 68 Ergebnisse an, die sich aus allen Rubriken ergeben.

Sind Sie nur an Fotos interessiert, rufen Sie die Rubrik „Fotos“ auf, geben Galmei unter „suchen“ ein und bekommen dort 43 Einträge aufgezeigt.
Nachdem im letzten Jahr Hubert Beckers, Ehrenmitglied des Eilendorfer Heimatvereins, verstorben ist, ging das gesamte Archiv Beckers in das des Heimatvereins über. Dank der finanziellen Unterstützung der Bezirksvertretung, ist ein Container für die vorübergehende Lagerung des Nachlasses an der Weißen Schule aufgestellt worden. Stunden und Tage verbrachte Helmuth Kind, Vorsitzender des Heimatvereins, unter Mithilfe des Geschäftsführers Matthias Bartz, im Hause Beckers damit , das Archiv vorzusortieren und mit weiteren Mitarbeitern des Archivs in 198 Umzugkartons zu verpacken.

Bei der Menge an Material, eine Mammutaufgabe, denn Zeit seines Lebens sammelte Hubert Beckers Bücher, Zeitschriften, Dokumente, Fotos und vieles mehr, mit Bezug zu Eilendorf. In einem halben Jahrhundert legte er ein umfangreiches Archiv an und sorgte so für einen reichhaltigen Fundus zur Geschichte Eilendorfs.
Als Lokaljournalist für die AVZ tätig, hat er dafür gesorgt, dass Eilendorf in den lokalen Medien präsent war. Schon bald folgten heimatgeschichtliche Beiträge zu ganz unterschiedlichen Themen sowie Ausstellungen und Präsentationen in den Räumen der Eilendorfer Geldinstitute.

1978 stellte er sein Erstlingswerk vor. In all den Jahren hat er zehn Bücher selber verfasst, bei 36 zeichnet er als Mitherausgeber verantwortlich.
Heute wissen wir Eilendorfer mehr über unsere Geschichte als je zuvor und auch darum, dass sich diese Geschichte nie isoliert vollzogen hat, sondern „über den Glockenklang des eigenen Kirchturms hinaus“ immer vernetzt ist mit unseren Nachbarn in der näheren und weiteren Umgebung.
Hubert Beckers hat sich um Eilendorf und um seine Geschichte verdient gemacht, der Eilendorfer Heimatverein sagt „Danke“.

Foto: Heimatverein Eilendorf e. V.

Anfang Dezember tagte die Bezirksvertretung Eilendorf zum letzten Mal im Jahr 2020. Ein, durch die Corona Pandemie, bestimmendes Jahr liegt hinter den Mitgliedern und trotzdem ist auch hier die Arbeit nicht liegen geblieben. Hinzu kamen im September 2020 die Kommunalwahlen und damit das Problem für die Fraktionen, sich ohne größere Wahlveranstaltungen, den Wählern zu präsentieren.

In der letzten Ausgabe wurden nur die neuen Fraktionsvertreter aufgeführt und in der Bildunterschrift zum Volkstrauertag wurde Silke Bergs der falschen Fraktion zugeschrieben. Daher an dieser Stelle nochmal die komplette Aufstellung der Bezirksvertretung für die kommende Legislaturperiode. Für die CDU Fraktion sind Bezirksbürgermeistern Elke Eschweiler, Stephan Ballatré, Oliver Bode, Dr. Joachim Heinze und Hildegard Pitz in die Bezirksvertretung gewählt worden. Die Mitglieder der SPD Fraktion lauten Wilfried Anhold, Fabia Kehren und Rolf Schäfer. Die Vertreter der Eilendorfer Grünen sind Silke Bergs, Markus Plum und Astrid Vogelheim. Elke Bohrer ist für die FDP und Dr. –Ing. Enrico Pasquini für die Afd in die Eilendorfer Bezirksvertretung gewählt worden.

Zum Ende des Jahres waren es nicht viele Punkte auf der Tagesordnung der Bezirksvertretungssitzung in Eilendorf. Bezirksamtsleiter Martin Freude konnte aber mitteilen, dass in der Frage der Verkehrssicherheit für die Grundschüler der Birkstraße eine erste Verbesserung in Aussicht ist. Die Querung der Nirmer Straße wird mit einem Gelbwarnblinker für die Schüler sicherer, allerdings ist dies nur eine erste, schnell umsetzbare Maßnahme der Stadt Aachen. Weitere Maßnahmen sind noch in der Diskussion und werden sicherlich im Laufe des Jahres zu einem Ergebnis kommen.

Interessant für Eltern, deren Kinder ab Sommer in die fünfte Klasse kommen, ist die Information, dass ab dem Sommer ein Schulbus zur Heinrich-Heine-Gesamtschule von der ASEAG eingesetzt werden soll. Dies eröffnet für Kinder, die keinen Platz an der Gesamtschule Brand bekommen, eine neue Alternative. Die Anmeldungen für die weiterführenden Schulen beginnt im Februar und so können sich Eltern auch noch Anfang des Jahres über die Heinrich-Heine-Gesamtschule informieren.
In der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung, die wahrscheinlich vom Januar in den Februar verlegt werden muss, ist unter anderem die geplante Radvorrangroute Stolberg-Aachen auf der Tagesordnung zu finden.

Nach den Kommunalwahlen im September fanden am 11. November 2020 in den Bezirken die konstituierenden Sitzungen der neuen Bezirksvertretungen statt.
In Eilendorf konnte die CDU wieder die meisten Stimmen für sich gewinnen, allerdings reichte es diesmal nicht mehr für eine Koalition mit der FDP. Im Vorfeld konnten sich die Fraktionen der CDU, FDP, der Grünen und der SPD mehrheitlich auf eine Liste der Kandidatinnen für das Bezirksbürgermeisteramt und der Stellvertreterinnen einigen. Somit stand Elke Eschweiler von der CDU wieder als Bezirksbürgermeisterin zur Wahl. Als erste Stellvertreterin stellte sich Astrid Vogelheim von den Grünen und als zweite Stellvertreterin Fabia Kehren von der SPD zur Wahl.


Bevor die Bezirksvertretung zu den Wahlen schritt, eröffnete der Altersvorsitzende Rolf Schäfer die Sitzung. Er begrüßte zunächst alte und neue Mitglieder in der Bezirksvertretung und danke auch allen ausgeschiedenen Mitgliedern für die gemeinsamen guten Jahre. Als neue Schriftführer wurden Marc Delzepich, Elke Schartmann erste Stellvertreterin und Martin Freude zweiter Stellvertreter, von der Bezirksvertretung bestellt.


Anschließend rief Rolf Schäfer coronabedingt jedes einzelne Mitglied der Bezirksvertretung zur Wahlurne und nach Auszählung der Stimmen wurde Elke Eschweiler in ihrem Amt als Eilendorfer Bezirksbürgermeisterin bestätigt. Auch die beiden Stellvertreterinnen Astrid Vogelheim und Fabia Kehren wurden von der Mehrheit in ihre neuen Ämter gewählt.
Nach der Vereidigung von Astrid Vogelheim und Fabia Kehren übernahm Elke Eschweiler wieder den Vorsitz der Bezirksvertretung. „Ich sehe in viele neue Gesichter und leider kann wohl die alte Tradition, ehemalige Mitglieder auf dem Neujahrsempfang zu verabschieden, diesmal so nicht so stattfinden. Ich freue mich sehr auf die Damenrunde und so wie Fabia Kehren, bin ich auch beim dritten Mal noch aufgeregt,“ so Elke Eschweiler nach ihrer Wahl zur Bezirksbürgermeisterin.


Mit der Vereidigung der weiteren neuen Mitglieder Stephan Ballatré (CDU), Silke Bergs (Grünen) und Elke Bohrer (FDP) war der aufregende Teil der Sitzung abgeschlossen und die neue Bezirksvertretung nahm ihre Arbeit auf.

Foto: Patrizia Neuschütz

v.l.n.r.: Fabia Kehren, Elke Eschweiler und Astrid Vogelheim

Nach drei Monaten konnte das Bezirksamt in Eilendorf mit Marc Delzepich einen Nachfolger für Ron Roger Breuer verpflichten. Seit dem ersten November 2020 ist der examinierte Jurist Marc Delzepich im Amt und hat sich schon mit seinen Aufgaben und den Kollegen vertraut gemacht. „Ich bin hier im Amt von allen Kollegen sehr herzlich aufgenommen worden und konnte mich dank der großen Hilfsbereitschaft schon sehr gut in das Tagesgeschäft einarbeiten“, freut sich der neue stellvertretende Bezirksamtsleiter über die positive Atmosphäre in seinem neuen Arbeitsumfeld.


Der 33jährige Quereinsteiger war in den letzten drei Jahren Rechtsanwalt in einer mittelständischen Kanzlei in Stolberg und hat nun die Gelegenheit bekommen, in seinen Wunschberuf zu wechseln. „Ich hatte immer schon Interesse in den Verwaltungsdienst einzutreten. Im Studium habe ich meine Schwerpunkte auf Staat und Verwaltung gelegt. Meine Hausarbeit habe ich über Polizei und Ordnungsrecht geschrieben, was sehr gut zu meinen jetzigen Aufgaben passt,“ erklärt Delzepich seinen Schritt in den Verwaltungsdienst. „Im Anschluss an mein Studium gab es nicht gleich einen Job in der Verwaltung und ich konnte daher noch Erfahrung in einer mir sehr gut bekannten Kanzlei sammeln. Dies hat mich aber weiter in meinem Wunsch gestärkt, in die Verwaltung zu wechseln.“


Auch Bezirksamtsleiter Martin Freude ist „sehr froh, den Bewerber für Eilendorf gewonnen zu haben, vor allem, weil es derzeit nicht mehr so einfach ist gute Leute zu finden und auch hier halten zu können. Der Bewerbermarkt ist auch für die Verwaltung ein schwieriges Pflaster, die meisten gut ausgebildeten Bewerber werden häufig auf dem freien Arbeitsmarkt besser bezahlt.“


Sämtliche Bereiche des Ordnungs- und des Gewerbeamtes umfassen das Aufgabenfeld des stellvertretenden Bezirksamtsleiters und Delzepich ist es wichtig, „dass die Bürger einen Ansprechpartner vor Ort haben. Auch wenn Angelegenheiten nicht vor Ort geklärt werden können, möchte ich nicht nur weiterleiten, sondern die Menschen weiter betreuen.“ „Gerade die kurzen Wege und eine Verwaltung aus einer Hand ist uns sehr wichtig. Dafür setzten wir uns schon seit Jahren ein und wünschen uns sogar noch einen Ausbau der Dienstleistung hier in Eilendorf“, betont auch Freude den Dienstleistungsvorteil einer Verwaltung vor Ort.


In der Bezirksvertretungssitzung konnte Marc Delzepich schon vorgestellt werden und ins laufende Geschäft hat er sich auch schon eingearbeitet und einige Kontakte knüpfen können. Da es aber in diesem Jahr keine größeren Veranstaltungen geben wird, freut er sich schon auf zukünftige Events und Mitgliederversammlungen, um die Vereine und Institutionen und natürlich die Eilendorfer Bürger kennen zu lernen.

Foto: Patrizia Neuschütz

Im November 2019 wurden die Ziele des Radentscheids im Rat der Stadt Aachen beschlossen und in diesem Zusammenhang startete die Stadt Aachen im Frühjahr 2020 auf dem Meldeportal „Radbügel für Aachen“ eine Bürgerumfrage. Hier konnten alle Aachener eingeben, an welchen Orten sie sich Radbügel wünschen. Kai Mohnen, von der Stadtverwaltung, stellte in der Novembersitzung der Eilendorfer Bezirksvertretung die Auswertung, der eingegangenen Meldungen und die geplanten Radbügel für Eilendorf vor.


Von den nun acht geplanten Stellen für neue Radbügel, sind Sieben von Bürgern im Meldeportal eingegangen. Danach dürfen sich die Eilendorfer über neue Radbügel am Nirmer Tunnel/Kehrbrückstraße, an der Von-Coels-Straße Richtung Berliner Ring/vor dem Ärztehaus, auf dem Heinrich-Thomas-Platz, am Severinusplatz/Moritz-Braun-Straße, am Severiunusplatz/Steinstraße, Hansmannstraße 96 und Hansmannstraße/Karlstraße und auf der Haarhofstraße. Auf der Ecke Nirmer Straße/Hahnweg hat die Unfallkommission noch zusätzlich die Errichtung von Fahrradbügeln eingebracht. Die Eilendorfer Bezirksvertretung gab der Stadtverwaltung an der ein oder anderen Stelle noch Hinweise zur besseren Positionierung der Radbügel mit auf den Weg und die Eilendorfer dürfen sich über eine schnelle Umsetzung dieser Maßnahme freuen.


Mit dem Endausbau der Urbanstraße steht in der nächsten Zeit eine größere Baumaßnahme an. Hierzu legte Kai Mohnen der Bezirksvertretung zwei mögliche Ausbauvarianten vor. Die erste Variante wäre der Ausbau der Urbanstraße im „Trennprinzip“, das heißt Fahrbahn und Gehweg sind separat angelegt, so wie es auch der bestehende bereits Endausgebaute Straßenraum vorgibt. Eine Alternative dazu ist eine „Mischverkehrsfläche“ als verkehrsberuhigter Bereich. Eine Entscheidung für eine der beiden Varianten wollte die Bezirksvertretung im November noch nicht treffen. Sie möchte zunächst einen Workshop mit Bürgerbeteiligung abwarten. Dieser könnte Anfang des Jahres, wenn Corona es zulässt, stattfinden und wäre damit noch zeitig genug, um Wünsche der Bürger in den weiteren Planungen der Stadt Aachen zu berücksichtigen.

Weihnachtsstimmung und Adventszeit ohne traditionelle Veranstaltungen, den Weihnachtsduft, den Weihnachtsschmuck und das gemeinsame warten auf den Heiligen Abend, ist kaum vorstellbar. Die Aktion Adventsfenster möchte auch in dieser schwierigen Zeit den Menschen aus der Gemeinde St. Severin, St. Apollonia uns St. Barbara die Möglichkeit der Begegnung in der Vorweihnachstszeit ermöglichen.

In der Oktober-Ausgabe des Pfarrbriefs haben die Organisatoren des Adventsfensters dazu eingeladen, sich an der seit mittlerweile 14 Jahren stattfindenden ökumenischen Aktion der Adventsfenster zu beteiligen.

An den Abenden im Advent, vom 1. bis zum 23. Dezember 2020, treffen sich Gemeindemitglieder reihum vor den Häusern der Gastgeber, das heißt immer draußen! Die Fenster beginnen jeweils um 18 Uhr. Dann wird das Fenster eröffnet und eine adventliche Geschichte oder ein Gedicht vorgetragen. Einige Gastgeber haben sich seitdem schon gemeldet und einen Termin reserviert, andere sind in diesem Jahr sehr vorsichtig und vielleicht noch unsicher, wie ein solches Adventsfenster unter Corona-Bedingungen gestaltet werden kann.

An dieser Stelle möchten die katholische und evangelische Gemeinde Sie sehr gerne ermutigen, selbst zu einem solchen Adventsfenster einzuladen oder auch die Adventsfenster zu besuchen. Es wurde ein Hygienekonzept für diese Aktion erstellt, welches allen Gastgebern im Vorfeld zur Verfügung gestellt wird.

Das Konzept soll nicht nur dabei helfen, die nötigen Hygiene- und Abstandsregeln verbindlich einzuhalten, es gibt auch konkrete Anregungen, wie ein Adventsfenster in dieser besonderen Zeit gestaltet werden kann.

Wer mitmachen ̈oder sich das Hygienekonzept anschauen möchte, kann sich bei Pfarrer Hans Christian Johnsen (Tel. 1824924 oder per Mail hanschristian.johnsen@ekir.de) oder Gemeindereferentin Jenny Kruse (Tel. 99728915 oder per Mail j.kruse@st-severin-eilendorf.de) melden.

Alle, die in diesem Jahr das ein oder andere Adventsfenster besuchen werden, bitten wir darum, zu den Abenden einen eigenen Stift und eine eigene Tasse mitzubringen, damit können Sie helfen, die Hygieneregeln einzuhalten. Vielen Dank!

Die Tage und Anschriften der Adventsfenster werden in der Dezemberausgabe von Eilendorf Aktuell und im Pfarrbrief veröffentlicht.

Die Gemeinden freuen sich auf viele schöne Treffen vor adventlich geschmückten Fenstern.

Jenny Kruse

Foto: Veranstalter

Ab dem 1. September 2020 ist das Wertstoffmobil des Stadtbetriebs unterwegs. Dort können Materialien verschiedenster Art in kleinen Mengen abgegeben werden.

Ab September müssen die Aachener Bürgerinnen und Bürger nicht mehr zu den Recyclinghöfen fahren, wenn sie kleinere Mengen an Wertstoffen abgeben müssen. Denn dann ist das Wertstoffmobil im Stadtgebiet unterwegs und hält regelmäßig an neuralgischen Punkten. Angenommen werden beispielsweise Elektrokleingeräte wie Toaster, Mixer und Kaffeemaschinen, aber auch Energiesparlampen, Batterien, Alttextilien oder Kunststoff- und Metallabfälle. Alles in kleineren und haushaltsüblichen Mengen. „Wer größere Mengen Abfall abgeben möchte, ist bei unseren Recyclinghöfen dann wieder an der richtigen Adresse“, erklärt Anne Lehnen, Abfallberaterin des Stadtbetriebs. Der Servicegedanke steht bei dem Wertstoffmobil im Vordergrund. „Aber wir erhoffen uns auch, dass wir viele Kunden damit erreichen, die vorher mit nur einem Teil den Recyclinghof besucht haben“, erklärt Anne Lehnen. Das Wertstoffmobil steht fünf Mal jährlich auf den Wochenmärkten. In Eilendorf wird das Wertstoffmobil am 5. November 2020, 7. Januar 2021, 6. Mai, 1. Juli, 4. November auf dem Severinus Platz stehen.

Zusätzlich wird das Wertstoffmobil parallel zum Schadstoffmobil zu gleichen Terminen und Standorten stehen. Weitere Informationen rund um das Wertstoffmobil finden Sie im Internet unter www.aachener-stadtbetrieb.de

BU: Hält demnächst an verschiedensten Standorten im Stadtgebiet:

Das neue Wertstoffmobil des Stadtbetriebs.

Foto: Stadt Aachen

Im September 2020 fand die letzte Bezirksvertretungssitzung vor den Kommunalwahlen statt. Im November geht es in die neue Legislaturperiode. Am Mittwoch, dem 11. November 2020, präsentieren sich die neuen und alten Mitglieder der Bezirksvertretung. Alle Eilendorfer Bürger sind wie immer herzlich eigeladen an der Sitzung um 17 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksamtes am Heinrich-Thomas-Platz teilzunehmen.

In der Septembersitzung wurde zunächst der ehemaliger stellvertretende Bezirksamtsleiter Ron-Roger Breuer offiziell von den Fraktionen verabschiedet, bevor die Tagesordnungspunkte, unter anderem Baumbestattung, Vennbahnweg Verbreiterung, Vereinsschwimmen und die Verteilung von Bezirklichen- und Verfügungsmitteln, abgehandelt wurden.

Die Baumbestattung wird immer beliebter und in Zukunft wird sie es auch auf dem Nirmer Friedhof angeboten. Wie auch schon auf dem Aachener Waldfriedhof, sollen auch hier die Bürger die Möglichkeit erhalten, zwischen einem Wahlbaumgrab und einem Baumreihengrab zu wählen.

Schon kurz nach der Baumpflanzung können die Bestattungen durchgeführt werden. Die Bepflanzung mit Blumenstauden erfolgt dann im Anschluss. Für die Baumbestattung werden Biournen verwendet, die schnell in der Erde verrotten. Angelegt und gepflegt werden die Gräber vom Aachener Stadtbetrieb.

Die Planungen zur Verbreiterung des Vennbahn Radweges sind ebenfalls angelaufen. Aus Fördermitteln kann eine Personalstelle geschaffen werden und damit nimmt dieses Projekt jetzt auch Fahrt auf.

Nicht nur touristisch ist der Radweg sehr gut angenommen worden, auch für die Pendler ist er unersetzlich geworden. Der Radweg hat innerstädtisch nur eine Breite von zweieinhalb Metern und das ist bei dem, durchaus gewünschten, Fahrradverkehrsaufkommen nicht mehr Zeitgemäß. Dort wo es möglich ist, soll nun der Weg zwischen Rothe Erde und Brand und schließlich auch bis Kornelimünster auf vier Meterverbreitert werden. Das Projekt wird zu 80% aus Fördergeldern finanziert. Im Brander Tuchmacherviertel konnte bereits gemeinsam mit einem Investor, der an der Vennbahn eine Baumaßnahme durgeführt hat, ein Teilstück auf vier Meter verbreitert werden.

Das Projekt ‚jedes Kind soll schwimmen lernen’ soll auch in Eilendorf weiter vorangebracht werden. Dafür sind mehr Schwimmhallenzeiten als bisher dringend nötig. Eine mögliche Lösung wäre, die Öffnungszeiten der Schwimmhalle an der Birkstraße für den Vereinssport bis 22 Uhr zu verlängern. Da zu diesen späten Zeiten jedoch kein Hausmeister vor ist, der die Schlüsselgewalt hat und bei Störungen direkte Abhilfe leisten kann, sind auf der Sitzung Lösungsansätze, wie die Einrichtung einer Hilfshausmeisterstelle, diskutiert worden.

Zum Ende der Sitzung im September durften sich noch die St. Sebastianus Schützenbruderschaft, der Eilendorfer Tennisclub, die Kita Bayersbusch, die KG Nirmer Narrenzunft, der Förderverein der KGS Birkstraße, der Förderverein für Musik und Kultur an St. Severin und die Arminia Eilendorf, finanzielle Unterstützung für diverse Anschaffungen aus den bezirklichen Verfügungsmitteln freuen.

Über die Förderung aus den Investiven Mittel des Bezirkes für diverse Investitionen können sich das Flüchtlingshaus an der Von-Coles-Straße, die St. Sebastianus Schützenbruderschaft, die Eilendorfer Pfadfinder, die Arminia Eilendorf, der Heimatverein und der Instrumental Verein Eilendorf, freuen.

Foto: Marcello Vercio