Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr folgt am Samstag, dem 5. Mai 2024, der zweite Garten- und Garagenflohmarkt in Eilendorf. Hier können alle Eilendorfer BürgerInnen ihren Trödel anbieten. Alle, die mitmachen möchten und einen Platz auf einem Privatgrundstück in Eilendorf zur Verfügung haben, können sich bis zum 30. April 2024 auf der Webseite der Stadtteilkonferenz www.eilendorf.net/garagenflohmarkt/ anmelden.

Je mehr Teilnehmer sich anmelden, desto besser!
Der Garten- und Garagenflohmarkt ist rein nachbarschaftlich organisiert, es gibt keine gewerblichen Verkäufer!
TrödlerInnen bauen auf dem Garten- und Gargenflohmarkt ihre Stände direkt bei sich zu Hause auf. Im Vorgarten, in der Garage, im Carport, in der Einfahrt, im Hof oder im Garten, Hauptsache der Standort ist in Eilendorf!

Der Flohmarkt wird über eine Arbeitsgruppe der Stadtteilkonferenz Eilendorf zentral beworben und findet dann eigenverantwortlich auf den privaten Grundstücken der Teilnehmenden statt. Das hat den Vorteil, dass alle ihren Trödel nicht weit tragen müssen. Im letzten Jahr wurden 134 Garagen, Gärten oder Höfe für die Besucher geöffnet. Durch die gleichzeitige Präsentation aller Flohmarkt-Stände kamen viele Menschen aus dem Umfeld nach Eilendorf.

Zur Orientierung wird auf der Website ein Stadt(Teil)Plan von Eilendorf, auf dem die Standorte aller TeilnehmerInnen eingetragen sind, veröffentlicht. Die Karte kann nach Kategorie sortiert werden, damit Anbieter besser gefunden werden. Diese Karte wird circa drei Tage vor dem Veranstaltungstermin wird ein Flyer mit den Namen und Adressen der angemeldeten TeilnehmerInnen auf der Website zum Download bereitgestellt. Alle angemeldeten TeilnehmerInnen erhalten Luftballons, die gut sichtbar aufgehängt werden können, um potenzielle KäuferInnen anzulocken
Die Teilnahme am Garten- und Garagenflohmarkt ist gratis.

Gibt es noch Fragen? Garagenflohmarkt@eilendorf.net

Grafik: eilendorf.net

Der erwartete Zuwendungsbescheid aus dem Förderprogramm „Heimat-Fonds NRW“ ist da. Was im Jahr 2013 mit einer Machbarkeitsstudie begann und 2023 zum gemeinsamen Antrag von Heimatverein und Bezirksvertretung führte, kann jetzt umgesetzt werden. „Der Heimat-Fonds wertschätzt sowohl die Arbeit der Initiative, die sich ein Heimatprojekt vorgenommen hat, als auch die Unterstützung durch Wohltäterinnen und Wohltäter, die zum finanziellen Gelingen dieses Projekts beitragen“, lautet der Grundgedanke des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.


„Tun was Menschen verbindet: Eilendorf sehen, wie es war und wie es heute ist, Pläne für morgen schmieden, sich einsetzten und mitwirken um generationsübergreifend (Alt und Jung) das Lebensumfeld zu gestalten, Nachbarschaftspartizipation beleben, gesellschaftliche Akteure vernetzen, einen Raum für Begegnungen schaffen, der auch interkulturell Altes mit Neuem verbindet, in dem unter anderem zugewanderten Menschen die Geschichte ihres neuen Umfelds vermittelt wird“, so begründete der HVE in seinem Förderantrag den Nutzen für eine Neugestaltung der Heimatstube.

HVE bietet ab April wieder Feierabendspaziergänge an

Seit 2019 lädt der Heimatverein Alt- und Neubürger ein, die Geschichte Eilendorfs gemeinsam zu erwandern. In der Vergangenheit wurde der Weg meist vom Heimatverein halb oder ganz abgelaufen. Auf den letzten Feierabend Spaziergängen wurden Wege nur noch in kleinen Abschnitten erkundet, so müssen die Mitspaziergänger nicht mehr als ein Stündchen zwischen 18 und 19 Uhr einplanen. Im April stehen Gebiete aus dem Landschaftsplan 2024, die Eilendorf betreffen, auf der Wanderroute der Feierabend spaziergänge an. So haben sich beim Heimatverein Eilendorf im Archiv am 23. Februar 2024 gleich zwei Gruppen über den auf der Agenda stehenden Landschaftsplan 2024 informiert und festgestellt, dass ein Abgleich des LSP-1988 dokumentierten Anspruches einen Vergleich mit der Wirklichkeit nicht standhält, da muss nachgebessert werden.


Was war 1988? Was sollte sich damals und wozu entwickeln? Was finden wir nach 35 Jahren wirklich vor?
Um dies herauszufinden, wird der HVE jetzt den „grünen Tisch“ verlassen und sich „vor Ort umsehen…“. Beginnend mit dem Nirmer Feld, mit den vom Haarbach aus ansteigenden Höhenzügen, startet am Freitag, dem 5. April 2024, um 18 Uhr der erste Spaziergang zum Thema Landschaftsplan. Ausgehend vom Treffpunkt am Kreuz Nirmer Platz geht es über Rödgerbach auf die Hüls. Von dort aus geht es am Freitag, dem 12. April 2024, rüber zum Aussichtspunkt auf den Knopp. Auch hier ist wieder Treffpunkt um 18 Uhr am Kreuz Nirmer Platz. Abschließend wird am Freitag, dem 19. April 2024 der durch die L-221-n im Fokus stehende Bereich Deltourserb (Übergang Brand-Indetal), der Oberlauf des Haarbaches und der Grüngürtel Eilendorf-Süd erkundet. Treffpunkt dafür ist um 18 Uhr der Bauernhof Kochs auf Deltourserb.
„Diese als Erbe hinterlassene vernarbte Kulturlandschaft weiter zu entwickeln, bewohnbar zu machen für Mensch und Tier, darum geht es. Es ist unser Naheland“, so beschreibt Helmuth Kind, Vorsitzender des Heimatvereins, die Intention der Spaziergänge.
Zu den Feierabend-Spaziergängen sind Interessierte herzlich eingeladen. Vielleicht sagen auch Sie anschließend „so habe ich das noch nie gesehen…“.

Fotos:Heimatverein

Lange nichts von der Bücherinsel gehört? Das stimmt, aber das wollen wir jetzt ändern!
Natürlich gibt es, wie gewohnt, ein reichhaltiges Angebot für ganz Junge bis sehr Erfahrene. Die Bücherinsel hat Bücher, CDs, Tonies (Hörspiele für Kinder), Comics, Bilderbücher, Zeitschriften und Spiele im Angebot.
Aber wussten Sie, dass die Bücherinsel auch im Internet vertreten ist?


Das Angebot der Bücherinsel können Sie auch über den Online-Katalog durchstöbern. Dies ist auch ohne Bücherinsel-Mitgliedschaft möglich. Einfach mal „Bibkat“ und „Eilendorf“ bei Google eingeben und schon ist man auf der Seite!
Hier kann nach Titeln oder Autoren, aber auch nach den Neuerscheinungen gestöbert werden. Bücherei-Kunden können hier zum Beispiel auch die Ausleihfristen für geliehene Medien verlängern.


Daneben hat die Bücherinsel auch ein digitales Angebot. Hier kann man, wie in einer örtlichen Bücherei, e-Medien ausleihen. Einfach auf Leihbook.Onleihe.de das Angebot aufrufen. Hier stehen über 7700 e-Medien über den Bücherei-Verbund des Bistums Aachen zur Verfügung. Über die Bücherinsel Eilendorf kann man das Angebot für einen Euro im Monat nutzen. Bei der Anmeldung wird die Nutzungsgebühr bis zum Jahresende fällig.


Beide Kataloge gibt es auch in der App-Variante. Hier einfach mit „Bibkat“ nach dem Katalog der Bücherinsel oder nach „onleihe“ für das E-Book-Angebot in den entsprechenden App-Stores suchen. Dies gibt es für Android sowie für IOS.
Wenn sich Fragen zum Online-Angebot stellen, dann sprechen Sie gerne die Mitarbeitenden der Bücherinsel an!
Die neuesten Informationen können auf Instagram unter buecherinsel_eilendorf abgerufen werden. Das Team der Bücherinsel Eilendorf würde sich sehr über Ihren Besuch freuen!

Foto: Bücherinsel

Über eine Spende von 355 Euro vom Eilendorfer Kindersachenbasar durfte sich der Ambulante Kinder- und Jugendhospitzdienst Region Aachen im Februar 2024 freuen. Für die Empfänger ist die Spende eine willkommene Unterstützung ihrer Arbeit als Begleitung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzenden Erkrankungen und deren Eltern und Geschwistern.

Häufig ändert sich für Familien mit unheilbarkranken Kindern das Alltagsleben und damit auch der Bekanntenkreis. Es fehlen Ansprechpartner und Hilfe zum Beispiel bei der Freizeitgestaltung, bei Gesprächen und Sorgen, dass Geschwisterkinder auf Grund der Situation zu wenig Beachtung finden. Aus diesen Gründen haben sechs betroffene Familien 1990 den Deutschen Kinderhospitzverein e.V. gegründet. Hier stehen Ehrenamtler den Familien unterstützend zur Seite und versuchen den Alltag der Familien zu erleichtern.

Aktuell werden in der Region 21 Familien von ehrenamtlichen Mitarbeitern begleitet. Die Eltern können ihre Wünsche äußern, wie sie unterstützt werden möchten, und der Ambulante Kinder- und Jugendhospitz versucht einen passenden Ehrenamtler zu vermitteln. „Da die Familien oft über Jahre von Eherenamtlern begleitet werden, entstehen oft tiefe Bindung und Freundschaft“, berichtet Barbara Ebbing-Lennartz, Koordinationsfachkraft, über die wichtige Aufgabe der Ehrenamtler.

Die Koordinationsstelle des Vereins für die Region Aachen ist in Eilendorfs neuer Mitte; und von hier aus werden neben den Befähigungskursen der Ehrenamtler, die in 100 Unterrichtsstunden auf die Aufgabe vorbereitet werden, auch Ausflüge und Feste organisiert. Viele Familien sind zum Beispiel im diesjährigen Eilendorfer Karnevalszug mitgegangen.

Der Verein finanziert sich aus Krankenkassen- und Mitgliedsbeiträgen und zu 70 Prozent aus Spenden. Somit ist auch die Spende des Eilendorfer Kindersachenbasar herzlich willkommen, auch wenn der Anlass der Spende für die Eilendorfer weniger erfreulich ist. Denn nach fast 35 Jahren findet 2024 zum ersten Mal kein Kindersachenbasar im Pfarrheim an der Marienstraße mehr statt. „Leider haben sich nicht mehr genügend Mitarbeiter gefunden, die den großen organisatorischen Aufwand, den der Kindersachenbasar bedeutet, mitzutragen bereit sind“, so die doch etwas enttäuschten Organisatorinnen Anja Vondenhoff, Heike Becker, Verena Kessel und Nicole Masberg. Trotz des Versuches im letzten Jahr das Konzept zu ändern und nur noch Tische zu vermieten, an denen die Leute ihre Sachen selbst verkaufen, blieb der Aufwand für die wenigen Helfer zu groß. Gestartet sind Christa Elkenhans und ihre Mitstreiterinnen vor fast 35 Jahren, um in Eilendorf einen eigenen Kindersachenbasar zu ermöglichen. Die Eilendorfer konnten ihre Kindersachen und Spielzeuge abgeben, und die Organisatorinnen haben diese dann zu den gewünschten Preisen verkauft. Sortieren, Etikettieren, Auf- und Abbau und vieles andere wurde stets von vielen Helfern unterstützt und „der Kindersachenbasar war über Jahre eine tolle Veranstaltung“, so der Tenor der Organisatorinnen und ein bisschen Wehmut schwingt ebenfalls mit.

Foto: Patrizia Neuschütz

Alles rund um das Anlegen und Aufwerten von Gärten steht im Fokus der Informationsveranstaltung am 21. März 2024 um 19 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksamtes Heinrich-Thomas-Platz.

„Die Veranstaltung erklärt Zusammenhänge, zeigt gelungene Beispiele und liefert praktische Tipps, wie – auch mit kleinerem Aufwand – eine blühende Oase zum Eigen- und Allgemeinwohl entstehen kann.“ ReferentInnen sind die Diplom-Geographin Anja Werfling und Die Grünen Stadtteilgruppe Eilendorf.

Auch in Aachen bilden sich – verstärkt durch den Klimawandel – in den verdichteten Siedlungen sommerliche Hitzeinseln mit ungesundem Mikroklima für die Menschen.

Durch eine naturnahe Erhaltung und Gestaltung der Gärten und selbst kleinster Vorgärten kann jede und jeder dazu beitragen, dass unsere Wohnsiedlungen attraktiven Lebensraum nicht nur für Bienen, Vögel und andere Tiere bieten sondern auch für uns Menschen.

Die Grünen im Bezirk Eilendorf laden alle BürgerInnen herzlich ein zu Information und Gespräch über das Anlegen neuer Gärten, die Aufwertung bestehender Gärten, trockenheitsresistente Bepflanzung und Anregungen für die Gärten der Zukunft.

Der Eintritt zur Informationsveranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Foto: Markus Förster

Auf der letzten Stadtteilkonferenz im November konnten noch einige Anträge angenommen werden und alle wurden von den Teilnehmern befürwortet.

Als erstes wurde die Beschaffung von drei Faltpavillons für den Aufenthalt Bürgerinnen bei Außenveranstaltungen in Eilendorf beschlossen. Auf dem Eilendorfer Weihnachtsmarkt kamen die Pavillons bereits zum Einsatz und im Sommer sollen sie auf dem Bürgerfest die Möglichkeit der Unterstellung bieten. Die Pavillons sind als geschützter Raum zum Beispiel zum Vorlesen für Kinder oder als Möglichkeit zum Ausruhen für ältere Bürgerinnen geplant. Sie stehen ganzjährig allen Eilendorfer Vereinen zur Verfügung.

Befürwortet wurde auch die Erstellung einer zweiten Station des Demenzpfades für demenziell veränderte Bewohnerinnen aus unserem Stadtteil und alle Interessierten an der Ecke Hansmannstraße, Friedrich-Wilhelm-Straße zwischen „Wunschkiste“ und „Kinder-und Jugendtauschschrank“. Die zweite Demenzbank konzentriert sich primär auf die Möglichkeit des kommunikativen Austauschs. Im Bereich der beiden Tauschschränke verweilen täglich sehr viele Bürgerinnen unterschiedlichen Alters. Zudem besteht die Möglichkeit, die Bücher und Spiele der Wunschkiste zu nutzen und die dort vorhandenen Gegenstände zu sortieren. Die Sichtung interessanter Gegenstände in den Tauschschränken und die damit verbundene Erinnerung an Dinge aus der eigenen Vergangenheit, können das Langzeitgedächtnis der Betroffenen aktivieren. Die Station ist zu Fuß erreichbar und steht allen interessierten Bürger*innen jederzeit zur Verfügung.

Im letzten Mai war der Garten- und Garagenflohmarkt Eilendorf ein voller Erfolg. Der Arbeitskreis ist sehr motiviert dies auch zu wiederholen. Hier sind die Teilnehmer der Stadtteilkonferenz einig und es geht in die zweite Runde. Am 5. Mai 2024 heißt es dann wieder, öffnet die Tore, Gärten- und Garagen für den größten Flohmarkt Eilendorfs. Wunschziel der Organisatoren ist es, die Veranstaltung als jährliches Event zu etablieren. Zustimmung fand daher der Antrag auf eine kostenlose Teilnahme auch um eine ähnlich hohe Anzahl an Teilnehmenden wie im Vorjahr zu gewährleisten, nämlich 133 Teilnehmer.

Nach der Neuformierung der Stadtteilkonferenz Eilendorf konnten bereits zahlreiche Projekte realisiert werden. Allerdings ist die Anzahl der Teilnehmenden an den Konferenzen leider immer etwa gleichbleibend und liegt bei etwa 20 Personen. Daher hat sich die Stadtteilkonferenz auf die Erstellung eines Flyers verständigt, der die Bekanntheit und Akzeptanz der Stadtteilkonferenz in Eilendorf verbessern soll. Der fertiggestellte Flyer soll in Supermärkten, im Bezirksamt, in Bäckereien, Apotheken, Alteneinrichtungen, Kindergärten im ganzen Gebiet von Eilendorf ausgelegt bzw. verteilt werden.

Vielleicht sind Sie ja jetzt schon neugierig geworden, dann sind Sie herzlich eingeladen an der nächsten Stadtteilkonferenz am Dienstag, 20. Februar, von 19 Uhr bis 21 Uhr in den Räumlichkeiten der AWO Bezelterstraße 3 teilzunehmen.

Schwerstkranke und Sterbende am Ende des Lebens würdevoll zu begleiten, ist das Herzensanliegen der Ehrenamtler des Hospizdienstes St. Severin. Der Ambulante Hospizdienst begleitet Betroffene individuell in dieser besonderen Lebensphase, schenkt den Menschen Zeit und Unterstützung, und vor allem sollte in dieser Zeit niemand alleine sein. Aber auch die Familien erfahren durch den Hospizdienst eine große Entlastung.

Die Gestaltung der gemeinsamen Zeit können die Betroffenen nach ihren Wünschen selbst bestimmen. „Manche möchten sprechen, andere nicht. Auch wenn sich die Familien kümmern, können die Menschen über Ängste, Wünsche an anderer Stelle freier sprechen, und schon das Aussprechen kann Entlastung bringen“, weiß Verena Sußmann aus ihrer Erfahrung als Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes St. Severin. Die Hospizbegleiter nehmen am alltäglichen Leben der Betroffenen teil, sind „da“ und halten mit aus. Und gelacht werden darf und wird auch! Denn das Lebensende gehört zum Leben dazu. „Mein Ehrenamtler-Team hat eine dem Menschen zugewandte Haltung. Sie haben Zeit, sind offen und gehen wertfrei auf die Menschen zu. Sie nehmen auch Kleinigkeiten wichtig, denn Sterbende sind oft sehr empfindsam und nehmen auch kleine Hilfen dankend an.“ Es kann aber auch gesungen, gebetet oder einfach nur gemeinsame Zeit verbracht werde.

Im Vorfeld dieser Aufgabe müssen die ehrenamtlichen Mitarbeiter einen neun monatigen Kurs absolvieren. Am Samstag, dem 16. März 2024, startet im Seniorenzentrum St. Severin der Kurs zur Befähigung von ehrenamtlichen Hospizbegleiter* innen. In diesem Befähigungs- und Ermutigungskurs werden die Teilnehmer auf ihre Aufgabe als Hospizbegleiter intensiv vorbereitet. Verena Sußmann leitet die Kurse gemeinsam mit Maria Magdalena Esch, und zum Thema Spiritualität und Religiösität referiert Krankenhausseelsorger Dr. Curt Creutz. Jeder der neun Samstage hat ein anderes Thema, zum Beispiel Biographiearbeit, Kontakt und Kommunikation und Emotionsmanagement.

Der Kurs mit maximal 14 Personen ist kostenfrei und findet immer samstags von 9 Uhr bis 17 Uhr (mit Pausen) im Seniorenzentrum St. Severin statt. Wenn auch Sie Interesse habe „Dahin zu gehen wo die Menschen sind“, können Sie sich gerne melden. Anmeldungen bei Verena Sußmann, Koordinatorin Ambulanter Hospizdienst St. Severin, Kirchfeldstraße 34, Aachen-Eilendorf, Telefon: 0241/6006-4220 oder per Mail: verena.sussmann@marienhospital.de oder mariamagdalena. esch@mail.aachen.de.

Auf der 35. Ausgabe der größten Leistungsschau von Handel, Handwerk und Dienstleistern im Dreiländereck Deutschland-Belgien-Niederlande sind auch wieder Eilendorfer Unternehmen vertreten. Zwischen dem 2. und 10. März 2024 hat die IG Handel, Handwerk und Gewerbe Eilendorf auch in diesem Jahr ihren Mitgliedern wieder die Möglichkeit geboten, sich unter dem Motto „Isch kauf Eilendorf“ gemeinsam zu präsentieren. Feste Aussteller in Halle 4 sind Schalk`s Reisebüro, EnergieAIXperte Frank Wolkenar und Optik Moeres. Tageweise werden darüber hinaus Eilendorfer Firmen an einem Popup Stand die Besucher über ihre Geschäftsphilosophie gerne informieren.
Allgemein geht es neun Tage lang auf dieser traditionsreichen Publikumsmesse um Information, Beratung, Verkauf, Kulinarik, Spaß und Unterhaltung. Besucher können auf einer Ausstellungsfläche von 20.000 Quadratmetern die neuesten Trends in den unterschiedlichsten Bereichen und Branchen kennenlernen. Es gibt für sie viele Gelegenheiten, in entspannter Atmosphäre mit rund 250 Ausstellern ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen, sich beraten zu lassen, Anregungen einzuholen, Ideen zu sammeln und sich mit dem einen oder anderen Kauf zu belohnen. Daneben gibt es viele Gelegenheiten zum Verzehr leckerer Häppchen und Getränke. Auch Musik, Tanz, Shows, Vorträge, Wettbewerbe und Gewinnspiele kommen bei der Verbrauchermesse nicht zu kurz.
Die IG Handel freut sich über Ihren Besuch in Halle 4, gleich hinter dem Besuchereingang. Ermäßigungskarten für die EUREGIO 2024 sind ab sofort in zahlreichen Eilendorfer Geschäften erhältlich.

Foto: Veranstalter

Zum dritten Mal in Folge ehrte Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler im Ehrenamt aktive Eilendorfer* innen für ihr langjähriges Engagement. Wie schon in den Jahren zuvor, fand die Verleihung des Bezirklichen Ehrenamtspreises auf dem Eilendorfer Weihnachtsmarkt statt. Am 3. Dezember wurden gleich fünf Eilendorfer für ihre ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet. Pünktlich zur Verleihung fing es in dem schon weihnachtlichen Ambiente auf dem Severinusplatz auch noch an zu schneien, was dem feierlichen Rahmen eine ganz besondere Atmosphäre verlieh. Es wurden Blumen, Präsentkörbe und Geldbeträge im Gesamtwert von 500 Euro überreicht.

Über die Ehrung für Preisträger über 25 Jahre freuten sich Helmuth Kind, Leiter des Eilendorfer Heimatvereins, Uwe Göbbels, langjähriger Helfer bei sämtlichen Festen in Eilendorf und Beate Jahn und Bernadette Mürl, Initiatorinnen und Betreuerinnen der Wunschkiste. Überrascht von seiner Auszeichnung wurde Christian Göbbels als Preisträger in der Kategorie bis 25 Jahre. Er war bereits in den letzten Jahren im Vorstand der IG Vereine aktiv und leitet den Verein seit November 2023 als Vorsitzender.

Mit Helmuth Kind ist einer der Gründer des Heimatvereines und somit Mitbewahrer des Eilendorfer Gedächtnisses für seine jahrzehntelange Arbeit ausgezeichnet worden. Seit 40 Jahren arbeitet der Eilendorfer ehrenamtlich für das Eilendorfer Archiv. Hier werden sämtliche Quellen, die den Bürgern die Geschichte des Stadtteils und auch ihre eigene Geschichte erklären können, gesammelt und archiviert. Ziel dieser Arbeit ist es, den Bürgern einen Einblick in die Geschichte zu ermöglichen.

„Heimat vererbt sich nicht einfach so. Politik übrigens genauso wenig. Darum muss man sich kümmern. Denn es geht um unser Leben heute! Wenn wir uns mit Vergangenem beschäftigen, schärft das auch den Blick für die Gegenwart“, so Helmuth Kind, über seine Motivation für das ehrenamtliche Engagement.

Auch Uwe Göbbels  leistet seit Jahrzehnten mit seiner ehrenamtlichen Arbeit einen großen Beitrag für den hiesigen Stadtteil. Seit ungefähr 30 Jahren ist er bei sämtlichen Festen, meist organisiert durch die IG Vereine, als Universalhelfer unverzichtbar. Vom Weihnachtsmarkt über Karnevalsveranstaltungen bis Bürger- und Weinfest. Wenn es um Auf- und Abbau, Hilfe während der Veranstaltungen oder um Aufgaben, die bei der IG Vereine das ganze Jahr über anfallen, ist Uwe Göbbels stets mit großem Engagement dabei.

Gleiches gilt für seinen Sohn Christian. Schon mit acht Jahren wurde der Sohn von seinem Vater mitgenommen und packte seinem Alter entsprechend schon früh mit an. Somit ist er der IG Vereine besonders verbunden und hat die besten Voraussetzungen, den Verein in den kommenden Jahren als Vorsitzender gemeinsam mit seinen Mitstreitern zu leiten. Darüber hinaus engagiert sich Christian Göbbels noch ehrenamtlich in der  Eilendorfer Feuerwehr, „was aber aus zeitlich Gründen, vor allem gerade jetzt durch die Vorstandarbeit in der IG, leider immer weniger wird. Für meinen Vater und mich ist die beste Motivation, wenn man bei einer Veranstaltung den Leuten ins Gesicht schaut und alle glücklich und zufrieden sind. Es ist das der beste Dank den man bekommen kann!“, so der Junior über Anerkennung für ehrenamtliche Arbeit.

Das ‚Projekt Tauschschrank‘ an der Friedrich-Wilhem-Straße/ Hansmannstaße wurde vor eineinhalb Jahren von Bernadette Mürl und Beate Jahn ins Leben gerufen. Von der Idee bis zur Umsetzung ging es dank der Unterstützung von Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler und dem Bezirksamt sehr schnell. „Die Bude, alias Wunschbox/Tauschschrank, etablierte sich schnell als Tausch-, Kommunikations- und Treffpunkt. Täglich kommen fast geschätzt 100 Leute und stöbern, tauschen und unterhalten sich einfach an der Bude“, berichten die beiden Preisträgerinnen. Erweitert wurde die Idee im letzten Sommer durch einen Kinder- und Jugendtauschschrank, der sieben Tage die Woche 24 Stunden pro Tag geöffnet und von vielen Kindern und Jugendlichen täglich aufgesucht wird. Beide Objekte befinden sich in  top gepflegtem Zustand und werden nahezu täglich aufgeräumt, sortiert, entmüllt, gefegt. „Diese Arbeit könnten Beate und ich gar nicht alleine leisten trotz all unserer Motivation für unsere „Herzensobjekte“. Daher haben wir in Ruth Ortmanns und Annemarie Fileti und noch in einigen anderen sehr aufmerksamen und fleißigen Mitstreiterinnen wertvolle Unterstützung für das Projekt gefunden. Nur gemeinsam ist ein solches Projekt überhaupt  aufrecht zu erhalten.“

Foto: Verleihung in vorweihnachtlichem Ambiente.

Foto: Timo Bergs

Seit Sommer 2022 wird ein Mobilitätskonzept für Aachen-Eilendorf erarbeitet. Der Einbindung der Bürgerschaft kommt im Rahmen der Konzeptentwicklung eine große Bedeutung zu. Mit Hilfe einer breit aufgestellten Öffentlichkeitsbeteiligung werden die gegenwärtigen Herausforderungen sowie die Anforderungen und Wünsche an die zukünftige Verkehrssituation im Bezirk ermittelt.

Die Bürger*innen von Eilendorf wurden in den letzten Monaten bereits durch verschiedene Beteiligungsformate, zum Beispiel Online-Karten und geführte Spaziergänge, in die Konzeptentwicklung eingebunden. Zahlreiche wichtige Hinweise und Ideen wurden gesammelt und fließen in die Analyse der Mobilitätssituation ein. Mit zufällig ausgewählten Eilendorfer* innen sowie mit Stakeholdern wurde zudem ein Mobilitätsleitbild für den Stadtteil entwickelt.

Kürzlich stand die Entwicklung von konkreten Maßnahmen für die Verbesserung der Mobilität in Eilendorf auf dem Plan. Ein weiteres Mal wurden Bürger* innen des Bezirks per Zufall zu einem Workshop ins Bezirksamt eingeladen. „Die Zufallsauswahl ist super, um einen repräsentativen Querschnitt zu erhalten – auch wenn natürlich von allen Angeschriebenen nur diejenigen kommen, die interessiert sind“, weiß Hans-Peter Kinny. 23 Eilendorfer*innen waren der Einladung von

Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler gefolgt. „Ich bin hergekommen, weil ich sehr interessiert an den Menschen hier und auch an den Ergebnissen bin. Ich möchte mein Umfeld gerne positiv beeinflussen. Mit der Zeit ändern sich auch die eigenen Perspektiven, beispielsweise weg vom Fokus auf das Auto“, erläutert Kinny weiter.

Als besonders wichtig erachten die Teilnehmenden, dass die Situation an dem Knotenpunkt Josefstraße / Von-Coels-Straße verbessert wird. Darüber hinaus sollen an mehreren Stellen im Stadtbezirk die Straßenbeläge ausgebessert werden. Dies gelte insbesondere für den Knotenpunkt Nirmer Straße / Von-Coels-Straße. Weiter wünschten sich Teilnehmende auf der Nirmer Straße die Einrichtung einer Ampel mit Anforderungstaster anstelle des Zebrastreifens, um die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg zu erhöhen.

Die Ergebnisse des Workshops werden nun ausgewertet und fließen in die Konzeptentwicklung ein. Von Raemdonck: „Es war eine spannende und tolle Veranstaltung und ich bin sehr neugierig, was dabei herauskommt und auch, was umgesetzt wird. Das werde ich in der Zeitung verfolgen. Wenn es noch einmal eine solche Veranstaltung gibt, kann ich mir gut vorstellen, noch einmal mitzumachen.“ Auch Hans-Peter Kinny zieht ein positives Fazit: „Ich finde es sehr gut, dass die

Bezirksvertretung ein solches Konzept ins Leben gerufen hat; Lob an die Politik.“

Foto: Veranstalter