Saison der Asiatischen Hornisse beginnt

Seit mehreren Jahren breitet sich die Asiatische Hornisse, eine Schwesterart der heimischen Hornisse, in Europa aus. Sie gilt als invasiv, vor allem in der Imkerei werden massive Schäden befürchtet. Vermehrt trat vor allem im letzten Jahr auch in Eilendorf die Asiatische Hornisse auf. Daher sind vor allem die hiesigen ImkerInnen an der Aufklärung der Bürger interessiert. Anne Stockmeyer hat schon im letzten Jahr in der Stadtteilkonferenz auf das Problem aufmerksam gemacht und auch aufgezeigt, was jeder Bürger tun kann, um die Verbreitung einzudämmen.

Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina ) ist eine sozial lebende Wespenart, die ursprünglich aus Ostasien stammt. Anhand der Färbung können beide Arten gut unterschieden werden: Die Europäische Hornisse hat eine gelbe Zeichnung auf dem Hinterleib und ein orange-braunes Gesicht, während die asiatische Hornisse in diesem Bereich überwiegend schwarz ist.

Die Asiatische Hornisse baut Nester in Bäumen, Sträuchern, Höhlen oder menschengemachten Strukturen. Die Nester haben normalerweise einen grau-braunen Farbton und sind rund oder oval geformt. Die Nester sterben im Winter ab, nur die befruchteten Königinnen überleben, um im nächsten Jahr neue Nester zu gründen.

Wie andere Hornissen ernähren sich die Asiatischen Hornissen von einer Vielzahl von Insekten, insbesondere Schmetterlingen und Bienen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Asiatische Hornisse als potenziell gefährlich für die heimische Fauna angesehen wird, insbesondere wegen ihrer räuberischen Natur und ihrer Tendenz, Honigbienenkolonien zu dezimieren. Wenn Sie den Verdacht haben, Asiatische Hornissen in Ihrer Umgebung zu sehen, sollten Sie dies den örtlichen Behörden oder Imkerverbänden melden, damit angemessene Maßnahmen ergriffen werden können.

Dem Menschen gegenüber gilt die Asiatische Hornisse wie ihre Schwesterart generell als friedfertig. Allerdings hat sie einen starken Stich, der für manche Menschen gefährlich sein kann, insbesondere wenn sie allergisch gegen Insektengifte sind. In seltenen Fällen kann ein Stich zu schweren gesundheitlichen Problemen führen

In den letzten Wochen wurden auf der offiziellen Meldeplattform bereits erste Jungköniginnen gemeldet. Diese Tiere waren noch nicht aktiv im Flug unterwegs, sondern wurden bei Arbeiten mit Holz entdeckt. Das zeigt, die Überwinterungsphase endet und der Start der Saison steht bevor. Mit steigenden Temperaturen ist in den kommenden Wochen damit zu rechnen, dass die Jungköniginnen aktiv werden und mit der Nestgründung beginnen. Gerade diese frühe Phase ist entscheidend, da ein früh entdecktes Nest eine weitere Ausbreitung verhindern kann.

Daher sind alle Bürger dazu aufgerufen, jetzt besonders aufmerksam zu sein. Arbeiten mit gelagertem Holz, Aufräumarbeiten im Garten, Verwendung von Brennholz, hier sollten verdächtige Beobachtungen direkt bei Anne Stockmeyer unter hornissenmeldung@eilendorf.net oder bei der StädteRegion Aachen hier finden Sie auch weitere Informationen unter https://vespa-velutina.nrw/asiatische-hornisse-umweltbehoerde/staedteregion-aachen/ gemeldet werden.